Das Hackerloch im Klutertberg

Den früheren Generationen hat es der verhöhlte Klutertberg in Ennepetal sicher einfacher gemacht. Denn weder in der Kluterthöhle, noch in der Bismarkhöhle musste viel gegraben und Lehm transportiert werden. Anders ist es beim Hackerloch. Nach langen Grabungen war es den Höhlenforschern des Arbeitskreis Kluterthöhle zumindest im März gelungen, einen nicht vollständig verlehmten Gang als Abzweig vom Hauptgang zu finden. Dieser – mittlerweile Zwergengang genannt – erwies sich jedoch nach Entfernung des Lehmes als nur 3 m lang und unter Mühen befahrbar. Er endet – wie konnte es anders sein – in einem vollständig verlehmten Bereich, der zunächst weiter erschlossen werden muss.

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Blick durch den Zwergengang in Richtung Hauptgang. Eine Befahrung ist nur auf der Seite liegend möglich.

Doch nicht nur hinter dem Zwergengang wird gegraben, sondern auch der Hauptgang wird parallel weiter bearbeitet. Die hier durchziehende starke Bewetterung mit hohem Gehalt an Kohlendioxid stimmt optimistisch. Eine Mischung aus Blockwerk, Lehm und kleinsten Hohlräumen macht das Fortkommen jedoch äußerst mühsam und immer wieder sind Ausbauten erforderlich.

Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später (Wilhelm Busch)

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