Archiv der Kategorie: Aktuelles

Höhlenforscher putzen die Wupper

Wie schon im letzten Jahr waren die Höhlenforscher des AKKH wieder mit großer Begeisterung beim Wupperputz aktiv. Bei diesem Mal sammelten in Wuppertal sogar zwei Teams: Neben der Gruppe am Hardtufer tauchten einige Spezialisten im Beyenburger Stausee nach Müll. Dort konnten die Höhlentaucher viele Hinterlassenschaften vom Grund des Sees bergen.

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Viele große und kleine Fundstücke – aber bei weitem nicht alle – konnten vom Grund des Beyenburger Stausees geborgen werden. Foto: S. Krause

Am Hardtufer waren die Kletterfähigkeiten der Höhlenforscher gefragt. Immerhin geht es von der Straße einige Meter zur Wupper abwärts, so dass der Wupperverband diesen Uferbereich eigentlich nicht für das Sammeln vorgesehen hatte.

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Gut gesichert musste der Höhenunterschied zur Wupper überwunden werden. Foto: UB
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Nicht zufällig säubern die Höhlenforscher hier die Wupper, denn gegenüber geht es direkt durch den Hardtstollen in den Hardtberg. Foto: Marco Herrmann
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Auch das eine oder andere sonderliche Fundstück wurde aus der Wupper geholt. Foto: UB
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Gut ausgerüstet konnte es auch in direkt in die Wupper gehen.   Foto: UB
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Willkommene Erfrischungen lieferte mycocktail-taxi.  Foto: UB
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Auch auf der Hangseite des Hardtufers wurde reichlich Müll eingesammelt. Foto: UB
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Durch Unterstützung der Voigt GmbH konnte letztlich eine ganze LKW-Ladung zum Müllsammelpunkt gebracht werden. Foto: UB

Mit dem Wupperputz war der Tag jedoch noch nicht beendet. Denn noch sind den Ziegenburghöhlen im Hardtberg Geheimnisse und Neuland zu entlocken.

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Vom Wasser in den Lehm. Als Höhlenforscher braucht man einen langen Atem. Foto:UB

Mary Anning Award für Lutz Koch

Gestern wurde dem langjährigen Mitglied des Arbeitskreises Kluterthöhle e.V. Lutz Koch der renommierte Preis der Palaeontological Society London von Prof. Dr. Thomas Servais im Rahmen einer Feierstunde übergeben. Nach der Einleitungsrede durch den Vorsitzenden des AKKH Stefan Voigt folgten Reden der Ennepetaler Bürgermeisterin Imke Heymann, von Dr. Volker Wrede als Vertreter des Geologischen Dienstes NRW und des Geoparks Ruhrgebiet, von Prof. Dr. Herbig und Prof. Dr. Amler – Leiter der Stratigraphischen Kommission Deutschlands – sowie von Prof. Dr. Döpp vom Industrie-Museum Ennepetal. In den Räumen des neuen Geoparkcenter im Haus Ennepetal konnten die zahlreichen Gäste anschließend noch interessante und konstruktive Gespräche führen.

Die nachfolgende Fotoserie von diesem gelungenen Event verdanken wir Günter Lintl:

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Eins, zwei, drei – Neue Höhlen im Wuppertaler Hardtberg

Der Hardtberg in Wuppertal beheimatet mit den über 4 km langen Hardthöhlen (obere, untere, unterste) die längste Höhle des Rheinlandes. Eine neue Dynamik erhielt die Höhlenforschung am Hardtberg, als die Höhlenforscher des AKKH im letzten Jahr die Betreuung des Hardtstollens übernehmen konnten.  Die in den 1960-er Jahren durch den Stollenbau angefahrene Tiefe Hardthöhle konnte 2015 von ursprünglich 5 Metern auf über 100 Metern erforscht werden. Damit verbunden waren weitere Erkenntnisse über den geologischen Aufbau des Hardtberges, so dass sich der Fokus auch auf eine bislang wenig beachtete Gesteinswand auf der elberfelder Seite richtete.

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Nur wenig Erdreich musste entfernt werden, um an der ersten Stelle eine Höhle zu finden. Foto: Marco Herrmann

Im September 2015 konnte bereits bei der ersten Grabung an einer aussichtsreichen Stelle eine Höhle entdeckt werden. Diese zieht über einen Hauptgang Richtung Osten in den Berg. An 3 Stellen gehen Gänge rechtwinkelig etwa Richtung Süden ab. Insgesamt beträgt die Ganglänge bereits ca. 70 Meter. Der Hauptgang ist spürbar bewettert. Da das Gestein die darüber liegende „Ziegenburg“ trägt, erhielt die Höhle den Namen Ziegenburghöhle.

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Mitten in der Großstadt reihen sich die Eingänge der Ziegenburghöhlen aneinander. Foto: Günter Lintl

Eine erhoffte Fortsetzung der Ziegenburghöhle I parallel zur Hardtstraße endet hinter einem Versturz vermutlich an einer Störung. Daher wurden dahinter am Hang zwei weitere aussichtsreiche Stellen geöffnet. Dort machen jedoch die eingedrungenen Höhlenlehme das Weiterkommen schwierig. In der Ziegenburghöhle II, die derzeit 8 Meter lang ist, weist vererzter, roter Lehm, der zum Teil steil geschichtet ist, auf die nahe Störung hin. Die Ziegenburghöhle III, die am 2. Januar mit 7 Metern Höhenstatus erreichte, verfügt dagegen über eine horizontale Laugdecke mit eben geschichtetem Lehm. Ob beide miteinander verbunden sind, ist derzeit noch offen.

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Der Kalkstein über dem Eingang der Ziegenburghöhle III zeigt schon außerhalb der Höhle eindrucksvolle Laugformen und Fossilien.  Foto: Günter Lintl

Mit Hilfe der Galabau Voigt GmbH konnten die drei Höhlen jeweils zeitnah verschlossen und damit gesichert werden.

Fortsetzung folgt…

Geopark-Stützpunkt in Ennepetal eröffnet

Noch vor dem Jahresende 2015 wurde im Haus Ennepetal unweit der Kluterthöhle am 16. Dezember der ennepetaler Geopark-Stützpunkt feierlich eröffnet. Damit befindet sich in Ennepetal die erst zweite Informationsstelle des Geoparks Ruhrgebiet. Schwerpunkte werden hier am südlichen Rand des Ruhrgebietes die Geologie des Mitteldevons und speziell die Höhlen und Karsterscheinungen sein.

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Die Bürgermeisterin der Stadt Ennepetal Imke Heymann lies es sich nicht nehmen, die Veranstaltung zu eröffnen. Foto: UB/AKKH

Die ennepetaler Bürgermeisterin Imke Heymann dankte den ehren- und hauptamtlichen Helfern, die die Einrichtung des Centers in so kurzer Zeit möglich gemacht haben; allen voran Stefan Voigt, dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Kluterthöhle e.V. (AKKH).

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Als Anerkennung erhielt Stefan Voigt einen Fuchs. Der kann nun zu Hause die zahlreichen Fossilien ersetzen, die Stefan dem Geopark-Center geliehen hat. Foto: UB/AKKH

Die neu bezogenen Räumlichkeiten im Haus Ennepetal beherbergen nicht nur den Geopark-Stützpunkt, sondern demnächst auch die Informationsstelle am Haus Ennepetal. Auch wird es möglich sein, dort kleinere Veranstaltung, wie beispielsweise höhlenkundliche Vorträge stattfinden zu lassen.

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Gut besucht – viele geladene Gäste folgten der Einladung in die neu hergerichteten Räume im Haus Ennepetal. Foto: UB/AKKH

Dr. Volker Wrede vom Geopark Ruhrgebiet stellte in seiner Rede die geologische Vielfalt des Ruhrgebietes heraus, das meist nur für den Steinkohlebergbau bekannt ist. Die Kluterthöhle biete dagegen die fast einmalige Gelegenheit, ein Riff des oberen Mitteldevons hautnah zu erleben.

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Dr. Volker Wrede vom Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen ist auch 1. Vorsitzender des Geopark Ruhrgebiet e.V. Foto: UB/AKKH

Stefan Voigt verwies auf die gute Zusammenarbeit der Mitarbeiter der Stadt Ennepetal, der Kluterthöhle & Freizeit Verwaltungs- und Betriebs-GmbH, des Geoparks Ruhrgebiet e.V. und den Mitgliedern des Arbeitskreises Kluterthöhle e.V., denn nur so ließe sich so ein Projekt in kurzer Zeit und mit geringen finanziellen Mitteln stemmen. Bislang sei der Stützpunkt ohne einen Euro Förderung ausgekommen und damit nicht mit den Möglichkeiten von Projekten in anderen Bundesländern vergleichbar. Die derzeitige Ausstellung sei daher nur die erste Stufe des Geopark-Stützpunktes. Ziel bleibe zudem, dass die Kluterthöhle als nationales Naturmonument ausgewiesen wird.

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Gewohnt engagiert  und kompetent unterhielt  Stefan Voigt die geladenen Gäste. Foto: UB/AKKH

Nach nicht allzu ausschweifenden Reden konnten die Gäste im Anschluss die neue Ausstellung des Geopark-Stützpunktes besuchen und die von den Mitgliedern des AKKH zahlreich zur Verfügung gestellten Exponate besichtigen.  Viele Gäste nutzten anschließend die Gelegenheit, von Stefan Voigt durch die Kluterthöhle geführt zu werden.

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Nach nur drei Wochen Vorbereitung kann sich die Ausstellung sehen lassen. Foto: UB/AKKH

 

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Auch die praktische Höhlenforschung des AKKH erhält Ihren Platz in der Ausstellung. Foto: UB/AKKH

 

 

 

 

 

 

 

 

Rekordbesuch beim Tag des Geotops

Der schon traditionell am wuppertaler Hardtberg stattfindende Tag des Geotops hielt diesmal für die Besucher eine Besonderheit bereit: Zum ersten Mal konnte der Hardtstollen mit seiner großen Kaverne zugänglich gemacht werden. So war es kaum verwunderlich, dass die Anmeldungen die Anzahl der freien Plätze schnell überstieg. Kurzfristig wurden die Gruppen vergrößert und die Anzahl der Führungen von 7 auf 9 erhöht, so dass über 200 Besucher durch den Stollen geführt werden konnten.

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Mit Informationen von Hubert Nobis von der Stadt Wuppertal startete an einem geologischen Ausschluss über der oberen Hardthöhle für alle Gruppen der Tag des Geotops. Foto: W. Sontowski

Die gute Zusammenarbeit zwischen dem Umweltressort der Stadt Wuppertal und dem Arbeitskreis Kluterthöhle e.V. hat sich auch in diesem Jahr bewährt und fortgesetzt.

Für die Teilnehmer waren einige Höhenmeter zwischen dem Hardtberg und dem Stolleneingang auf Wupperebene zu bewältigen. Anschließend ging es in die wuppertaler Unterwelt.

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Am „Herz der Hardt“ kann im Hardtstollen eindrucksvoll die Gesteinsfaltung betrachtet werden. Foto: W. Sontowski

In der Hardtkaverne sollte Ende der neunzehnhundertsechziger Jahre ein Spitzenlastkraftwerk eingesetzt werden, dass auch im Kriegsfall eine Stromversorgung sicherstellen sollte. Das Projekt wurde nicht vollendet.

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Von der großen Kaverne aus ist zu sehen, wo die Abgasanlage hinauf zum Bismarckturm geführt werden sollte. Foto: W. Sontowski

Der halbfertige Hardtstollen ist somit für alle geologisch Interessierten ein Glücksfall, und hält noch eine weitere Besonderheit bereit: Auf etwa 200 Metern Stollenlänge wurde die „Tiefe Hardthöhle“ angeschnitten.  Erst seit März 2015 wird vom Arbeitskreis Kluterthöhle e.V. die Höhle erforscht, und der bekannte Teil hat sich dabei von 5 auf über 100 Meter verlängert.

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Multimedia im Stollen. Foto: W. Sontowski

Da die „Tiefe Hardthöhle“ für Befahrungen durch Besucher ungeeignet ist, wurden extra ein Video und eine Animation erstellt und über einen Beamer auf eine Leinwand projiziert. Somit konnten die Teilnehmer einen guten Eindruck über die Forschungsaktivitäten und den derzeitigen Stand der Exploration gewinnen. Wer den Film noch nicht gesehen hat oder noch einmal sehen möchte, hat hier die Gelegenheit: https://www.youtube.com/watch?v=mEzVxjxOmeI

Der Arbeitskreis Kluterthöhle dankt allen Teilnehmern und Helfern, die wieder zu einem gelungenen Tag des Geotops beigetragen haben.

Hardtkaverne zum Tag des Geotops 2015

Bereits seit mehreren Jahren finden in Wuppertal zum Tag des Geotops Führungen auf dem Hardtberg und in den Hardthöhlen statt.  In diesem Jahr wartet eine besondere Attraktion auf die Besucher, denn zum ersten Mal wird der Hardtstollen mit der Hardtkaverne zugänglich gemacht. Stollen und Kaverne sind ein unfertiges Relikt aus dem kalten Krieg und für uns heute ein Glücksfall, denn sie erlauben einen ungeschminkten Blick auf die Geologie des Hardtberges mit seinen unterschiedlichen Gesteinsschichten.

Hardtstollen, Wuppertal, AKKH

Kurz vor dem Ende des mehr als 200 m in den Berg getriebenen Stollens ist die „Tiefe Hardthöhle“ angeschnitten worden. Erst seit diesem Jahr kann sie intensiver erforscht werden und wuchs von anfänglich 5 m auf mehr als 100 m Ganglänge an. Die Höhlenforscher des AKKH werden über den aktuellen Stand der laufenden Forschungsaktivitäten in der für die Besucher unzugänglichen Höhle berichten.

Wer sich die Veranstaltung nicht entgehen lassen will, sollte sich zügig anmelden, denn die Kapazitäten sind begrenzt. Die Anmeldung erfolgt nur über die Stadt Wuppertal. Die Ausschreibung ist hier zu finden:  http://www.dgg.de/geotop/front_content.php?idart=287&anzeigen_id=3023&geotopdb_goto=results und hier: https://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/umweltschutz/umwelt_meldungen/102370100000424065.php

 

Das Mädchen aus der Blätterhöhle

Neben der klassischen Entdeckung von „Neuland“ können Höhlenforschern auch bedeutende archäologische Funde gelingen. So geschehen im Jahre 2004, als Höhlenforscher des Arbeitskreises Kluterthöhle e.V. in der Blätterhöhle in Hagen u.a. Knochen des „Mädchens aus der Blätterhöhle“ entdeckten.

Zur Entdeckungsgeschichte dieses herausragenden archäologischen Fundes wird verkürzt kolportiert, dass die Höhlenforscher und die hinzugezogenen Archäologen zunächst nicht ahnten, welche Bedeutung ihr Fund erlangen würde. Nun wären die Archäologen auch noch heute ahnungslos, da die Fachleute die Skelettreste aufgrund ihres guten Erhaltungszustandes für nur wenige 100 Jahre alt hielten. Deshalb war auch keine der beteiligten Behörden bereit, die Kosten für eine Datierung zu übernehmen. Daraufhin gab der gemeinnützige Arbeitskreis Kluterthöhle e.V. die Altersbestimmung (C14- Datierung) einer Schädeldecke auf eigene Kosten in Auftrag. Das Ergebnis war eine Sensation. Die untersuchte Schädeldecke war 10.700 Jahre alt. Der gut erhaltene Schädel des „Mädchens aus der Blätterhöhle“ ist immerhin noch 5.600 Jahre alt.

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Das Modell des gefundenen Schädels und das daraus rekonstruierte Aussehen des Mädchens aus der Blätterhöhle. Foto: G. Lintl

Unter großem öffentlichen Interesse wurde am letzten Freitag (17.07.15) das von der Rechtsmedizinerin Dr. Constanze Niess aufwändig rekonstruierte Gesicht der jungen Frau präsentiert. Das Steinzeitmädchen gehörte zur Gruppe der Jäger und Sammler. Diese lebten, und das ist eine neue Erkenntnis, die weltweit erstmalig durch Funde aus der Blätterhöhle belegt werden konnte, über einen längeren Zeitraum zugleich mit den Ackerbauern und Viehzüchtern. Hätte das Mädchen moderne Kleidung an, würde sie sich nicht von den heutigen Menschen im Aussehen unterscheiden.

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Rechtsmedizinerin Dr. Constanze Niess mit ihrem Werk. Foto: G. Lintl
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Lothar Kruse – einer der Entdecker – mit dem Höhlenplan der Blätterhöhle. Foto: G. Lintl

Im Westen was neues – Fortsetzung in der Tiefen Hardthöhle

Eine Höhlenbefahrung bei sommerlichen Temperaturen liefert nicht nur ein angenehme Abkühlung, sondern ist auch eine gute Gelegenheit, die durch die hohe Temperaturdifferenz verstärkte Bewetterung zu nutzen, um nach Neuland zu suchen. So wurde an diesem Wochenende am Ende des Westgangs in der Tiefen Hardthöhle an einer spürbar luftführenden Stelle gegraben. Früher als erwartet, konnte ein dort vorhandener Lehmpfropfen entfernt und weiter vorgedrungen werden. Vom Hauptgang geht fast rechtwinkelig  ein weiterer Gang ab, aus dem die Luft strömt. Beide Gänge sind jedoch sehr schmal, so dass das weitere Vordringen mühsam werden wird. Ein Video von „ganz vorne“ zeigt Einblick in das Neuland.

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Voller Einsatz im Schatten der Schwebebahn – In den neu gefundenen Gängen ist der Lehm zwar trocken, doch der Weg dorthin wird von feuchtem Lehm dominiert, wie unschwer zu erkennen ist.

Tiefe Hardthöhle – Einblick in den Westgang

Am letzten Samstag ist das weitere Vordringen in Neuland der Tiefen Hardthöhle zunächst ins Stocken geraten. Die vom Hardtstollen abgehenden beiden Hauptgänge lagen bis vor knapp 50 Jahren in der phreatischen Zone und sind nicht überraschend, vielfach mit nassem Lehm belegt.  So ist nicht nur die Lehmförderung, sondern auch das Vermessen und Fotografieren mühsam.

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Der „alte“ Teil der Tiefen Hardthöhle führt in den Westgang über eine enge senkrechte Zugangsröhre, die aufwärts nur sehr schwer befahrbar ist, abwärts als „Rutsche“ aber Spass macht. Foto: AKKH
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Etwas einfacher befahrbar ist der Einstiegsschluf direkt in den Westgang im Firstbereich des Hardtstollens. Foto: AKKH
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Hinter dem Einstiegsschluf kreuzt der Hauptgang einen schmalen tiefen Gang, der zur Rutsche führt. Foto: AKKH
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Der Westgang öffnet sich und ist in diesem Teil nur im unteren Bereich mit Lehm gefüllt. Foto: AKKH
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Faszinierende Einblicke in ein etwa 385 Millionen Jahre altes Korallenriff und auf die von der Natur geschaffenen Korrosionsformen. Foto: AKKH
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Viele Details warten noch auf ihre Entdeckung und Dokumentation. Foto: AKKH