Archiv der Kategorie: Bergisches Land

Tag des Geotops 2017 in Wuppertal und Ennepetal

Am dritten Sonntag im September (17.) findet wieder bundesweit der Tag des Geotops statt. Der AKKH bietet dazu Veranstaltungen in Wuppertal und Ennepetal an.

Durch die frisch sanierte Kluterthöhle in Ennepetal, die heißer Anwärter auf den Titel „Nationales Naturmonument“ ist, führt der erste Vorsitzende Stefan Voigt.

http://www.gd.nrw.de/zip/tag-des-geotops2017-ennepetal.pdf

Nautilus in der Kluterthöhle

In Wuppertal geht es wieder in den Hardtberg. In diesem Jahr werden zum ersten Mal zwei Objekte – die Untere Hardthöhle und die Hardtkaverne – parallel geöffnet. Es finden je vier Führungen statt. Der Ticketverkauf beginnt bereits am Montag, den 7. August bei wuppertal-live. https://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/umweltschutz/umwelt_meldungen/102370100000424065.php

(Update 07.08.17: Alle Führungen in Wuppertal ausgebucht)

(Update 17.08.17: Wegen der großen Nachfrage: Je eine weitere Führung Hardtkaverne (15.30 Uhr) und Hardthöhle (16.00 Uhr) bei wuppertal-live buchbar)

Untere Hardthöhle in Wuppertal

 

Höhle in Rittershausen gesichert

Die vor 2 Wochen geöffnete Höhle in einem alten Steinbruch in Wuppertal-Rittershausen wurde am letzten Samstag mit einem Höhlentor gesichert und verschlossen.

Gerne hätten die Höhlenforschers des AKKH sich dort weiter der Suche nach Fortsetzungen gewidmet. Doch das muss bis zum nächsten Mal warten, denn zunächst Stand die Sicherung der Höhle auf dem Programm.

Damit auf einem soliden Fundament gegründet wird, musste erst noch Lehm gefördert werden, um den Fels freizulegen. Darüber wurden einige Lagen Ziegel aufgemauert, bevor das eigentliche Ennepetaler Höhlentor gesetzt werden konnte. Dieses wurde rundherum vermauert. Auch von innen musste die Vermörtelung erfolgen, bevor oberhalb noch Kalksteine vermauert wurden. Für Fledermäuse, die sich zukünftig möglicherweise für die Höhle interessieren, verbleibt eine Einflugsöffnung.

Was sich so leicht anhört, beschäftigte schon eine ganze Schicht lang bis zum Abend. Eine weitere von über einhundert vom AKKH verschlossenen Höhlen.

 

Neuentdeckung und Umweltschutz in Wuppertal

Der Umwelt- und Naturschutz genießt bei den Höhlenforschern einen hohen Stellenwert. Dass dies gut mit der größten Leidenschaft – der Suche nach neuen Höhlen – zusammenpasst, konnten die Mitglieder des AKKH am letzten Samstag wieder beweisen. Am Fuße eines unter Naturschutz stehenenden, alten Kalksteinbruches im Wuppertaler Stadtteil Rittershausen erfolgte durch großes Engagement zahlreicher Mitglieder die Entmüllung und Renaturisierung des Geländes. Hier war es in zurückliegenden Jahrzehnten zu „wilden Besiedlungen“ und der Entsorgung von Müll gekommen.

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Auch vor der Ziegenhöhle war der Müll verteilt. Foto: M. Herrmann

In der Ziegenhöhle (der bislang einzigen dort bekannten Höhle) hatte bereits am Freitag im Rahmen eines aus Naturschutzmitteln finanzierten Projektes, eine Firma die Säuberung und Sicherung sowie den Einbau eines Höhlentors übernommen.

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Blick aus der Ziegenhöhle durch das offene Höhlentor. Foto: U. Brämer

In zwei bereitgestellten Containern wurde durch die AKKH-Mitglieder der gesammelte Müll entsorgt. Am Ende des Tages waren die 17 m³ Inhalt voll gefüllt mit Abfällen aller Art.

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Viel Handarbeit war nötig, … Foto: G. Lintl
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… um 17 m³ Müll in die Container zu füllen. Foto: U. Brämer

Einem alten Bericht zufolge sollte eine weitere Höhle am Felshang existieren. Somit wurde die Durchforstung der Sedimente nach Abfällen mit der Höhlensuche verbunden. Der zur Verfügung stehende Bagger lieferte dabei wertvolle Dienste.

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Und plötzlich tut sich die Erde auf. Foto: U. Brämer

Tatsächlich konnte schließlich einige Meter südlich der Ziegenhöhle in der selben Schichtfuge der Zugang zu einer weiteren Höhle freigelegt werden.

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Die Höhlenforscher warten gespannt darauf, … Foto: U. Brämer
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… dass der „Indiana Jones des Sauerlandes“ den Weg in die Höhle ebnet. Foto: A. Nau

Neben eines schmalen Ganges in Kluftrichtung verläuft auch in dieser Höhle etwa rechtwinkelig dazu ein Höhlengang in der Schichtfuge. Derzeit hat die Höhle eine Länge von ca. 10 m und muss noch weiter erforscht werden. Dabei ist jetzt schon klar, dass die Neuentdeckung eigentlich eine Wiederentdeckung ist. Denn eine alte Abwasserleitung, welche vermutlich Niederschlagswasser ableiten sollte, reichte bis in die Höhle hinein.

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Blick in den Schichtfugengang. Foto. M. Herrmann

 

Eins, zwei, drei – Neue Höhlen im Wuppertaler Hardtberg

Der Hardtberg in Wuppertal beheimatet mit den über 4 km langen Hardthöhlen (obere, untere, unterste) die längste Höhle des Rheinlandes. Eine neue Dynamik erhielt die Höhlenforschung am Hardtberg, als die Höhlenforscher des AKKH im letzten Jahr die Betreuung des Hardtstollens übernehmen konnten.  Die in den 1960-er Jahren durch den Stollenbau angefahrene Tiefe Hardthöhle konnte 2015 von ursprünglich 5 Metern auf über 100 Metern erforscht werden. Damit verbunden waren weitere Erkenntnisse über den geologischen Aufbau des Hardtberges, so dass sich der Fokus auch auf eine bislang wenig beachtete Gesteinswand auf der elberfelder Seite richtete.

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Nur wenig Erdreich musste entfernt werden, um an der ersten Stelle eine Höhle zu finden. Foto: Marco Herrmann

Im September 2015 konnte bereits bei der ersten Grabung an einer aussichtsreichen Stelle eine Höhle entdeckt werden. Diese zieht über einen Hauptgang Richtung Osten in den Berg. An 3 Stellen gehen Gänge rechtwinkelig etwa Richtung Süden ab. Insgesamt beträgt die Ganglänge bereits ca. 70 Meter. Der Hauptgang ist spürbar bewettert. Da das Gestein die darüber liegende „Ziegenburg“ trägt, erhielt die Höhle den Namen Ziegenburghöhle.

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Mitten in der Großstadt reihen sich die Eingänge der Ziegenburghöhlen aneinander. Foto: Günter Lintl

Eine erhoffte Fortsetzung der Ziegenburghöhle I parallel zur Hardtstraße endet hinter einem Versturz vermutlich an einer Störung. Daher wurden dahinter am Hang zwei weitere aussichtsreiche Stellen geöffnet. Dort machen jedoch die eingedrungenen Höhlenlehme das Weiterkommen schwierig. In der Ziegenburghöhle II, die derzeit 8 Meter lang ist, weist vererzter, roter Lehm, der zum Teil steil geschichtet ist, auf die nahe Störung hin. Die Ziegenburghöhle III, die am 2. Januar mit 7 Metern Höhenstatus erreichte, verfügt dagegen über eine horizontale Laugdecke mit eben geschichtetem Lehm. Ob beide miteinander verbunden sind, ist derzeit noch offen.

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Der Kalkstein über dem Eingang der Ziegenburghöhle III zeigt schon außerhalb der Höhle eindrucksvolle Laugformen und Fossilien.  Foto: Günter Lintl

Mit Hilfe der Galabau Voigt GmbH konnten die drei Höhlen jeweils zeitnah verschlossen und damit gesichert werden.

Fortsetzung folgt…

Hardtkaverne zum Tag des Geotops 2015

Bereits seit mehreren Jahren finden in Wuppertal zum Tag des Geotops Führungen auf dem Hardtberg und in den Hardthöhlen statt.  In diesem Jahr wartet eine besondere Attraktion auf die Besucher, denn zum ersten Mal wird der Hardtstollen mit der Hardtkaverne zugänglich gemacht. Stollen und Kaverne sind ein unfertiges Relikt aus dem kalten Krieg und für uns heute ein Glücksfall, denn sie erlauben einen ungeschminkten Blick auf die Geologie des Hardtberges mit seinen unterschiedlichen Gesteinsschichten.

Hardtstollen, Wuppertal, AKKH

Kurz vor dem Ende des mehr als 200 m in den Berg getriebenen Stollens ist die „Tiefe Hardthöhle“ angeschnitten worden. Erst seit diesem Jahr kann sie intensiver erforscht werden und wuchs von anfänglich 5 m auf mehr als 100 m Ganglänge an. Die Höhlenforscher des AKKH werden über den aktuellen Stand der laufenden Forschungsaktivitäten in der für die Besucher unzugänglichen Höhle berichten.

Wer sich die Veranstaltung nicht entgehen lassen will, sollte sich zügig anmelden, denn die Kapazitäten sind begrenzt. Die Anmeldung erfolgt nur über die Stadt Wuppertal. Die Ausschreibung ist hier zu finden:  http://www.dgg.de/geotop/front_content.php?idart=287&anzeigen_id=3023&geotopdb_goto=results und hier: https://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/umweltschutz/umwelt_meldungen/102370100000424065.php

 

Arbeiten im Rasenmähererdfall abgeschlossen

Nach über 15 Monaten und unzähligen Wochenendeinsätzen  und fast 17 Meter Teufe,  von denen 14 Meter (etwa 120 Tonnen Material) von Hand abgeteuft wurden, sind die Arbeiten am Rasenmähererdfall Ende Oktober beendet wurden.

Schon seit der ersten Jahreshälfte ging die Förderung aufgrund des langen und inzwischen immer mehr deformierten Schachts zunehmend langsamer.  Gegen Ende konnten wir pro Arbeitseinsatz nur noch eine knappe Tonne Material fördern.

Mitte Oktober zeigte sich langsam, das eine Förderung so nicht mehr sinnvoll war. Die Seilfahrten verbrauchten einen Grossteil der Zeit, so dass selbst eine Person vor Ort  bequem die Eimer füllen konnte.

Die Schachtringe verkanteten sich beim Nachrutschen zunehmend, bildeten grosse Zwischenräume und da wo sie wider zusammen kamen, bildeten sie einen starken Versatz. Durch die erhebliche Querbelastung rissen mehrere Schachtringe.

Am 2013-10-14 waren dann die Vorzeichen, dass es so nicht mehr weiter geht, unübersehbar: erst hatten wir durch ungeschickte Nutzung eines Vibrationsstampfers einen Standfuß unseres Dreibeins verbogen.

Dann begann die Winde aufgrund eines Defektes am Magnetschalter nach Lust und Laune die Fahrtrichtung zu wechseln. Dabei kippte ein Eimer voller Lehmwasser und gab dem Schachtposten einen für Höhlenforscher angemessenen Braunton. Dann stürzte ein Eimer voller Lehm mit vielleicht 25 kg Gewicht durch einen abreissenden Henkel in den Schacht. Der Eimer wurde von einer zu genau diesem Zweck eingebauten Schachtklappe aufgehalten, so das der Schachtposten darunter unversehrt blieb. Die aus Gerüstbohlen gefertigte Schachtklappe war danach aber Kleinholz, was ein mulmiges Gefühl hinterliess.

Derweil Sackte der Schacht anfangs gar nicht mehr weiter ab. Im Zuge der Grabungen sackte die Platte dann wie geplant weitere 50 cm nach unten. Allerdings zog sich dabei die Lücke im Schacht weiter auseinander bis ein Ring mit lautem Knall absackte und mit 45 Grad Schräglage hängen blieb. Ein sehr großer Tertiärhohlraum war zu sehen.

Das waren dann auch für unerschrockene Höhlenforscher genug Fingerzeige, dass es hier so nicht weitergeht.

Am folgenden Wochenende Hatte sich der Hohlraum unter der Platte dann von von 1,10 auf sage und schreibe 0,60 Meter verkleinert . Die Wände waren inzwischen so weich, dass sie die Platte wohl nicht mehr halten konnten. Die Schachtringe waren noch weiter auseinandergegangen, holten aber noch. Am Schachtkopf war nur der Lehm nicht aber die Ringe gesackt . 

Glücklicherweise brauchten wir daher nur 1,25 m² Splitt um den unteren Hohlraum unter der Platte zu verfüllen.  Den Rest haben wir dann um den Schachtkopf verteilt (1 m² Schotter und 0,75 m² Splitt).

Dann haben wir die Baustelle abgeräumt . Die Sackung soll über den Winter verfolgt werden, im Frühjahr werden wir das Gelände abschliessend sichern und renaturieren.

Wir danken den Inhabern des Gartens, in dem wir 15 Monate gewühlt haben, für die Engelsgeduld!

Neue Grabungen im Rasenmähererdfall in Gummersbach

Nachdem die Grabungen im Rasenmähererdfall im Winter weitgehend zum Erliegen gekommen waren, wird ab dem ersten Märzwochenende wieder intensiv gegraben.

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Bereits im Januar hatte der Arbeitskreis weitere Schachtringe gesetzt, die Arbeitsplattform neu ausgerichtet und die Winde mit einem verlängerten Drahtseil neu eingebaut. Die aufgetürmten Schachtringe erreichen nun bereits eine beeindruckende Tiefe, die sich die Höhlenforscher im letzten Sommer noch nicht vorstellen konnten.

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Erfreulicherweise ist das Sediment in der Grabungskammer nun verhältnismäßig trocken und recht locker, wenn auch etwas steinig. Die Grabungsteams stehen vor der kniffeligen Aufgabe, nicht nur weiter in das Erdreich vorzudringen, sondern auch die Betonplatte bewusst zu untergraben. Ziel ist es dabei, die Platte kontinuierlich und waagerecht nachzuführen, um die Raumverhältnisse stabil zuhalten.

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Erreicht wurde nun am ersten Märzwochenende eine Teufe von 9,1 m. Die Sinkgeschwindigkeit der Betonplatte hat dabei nicht Schritt gehalten, so dass man zum Ende des Tages in der Grabungskammer fast stehen konnte. Zur weiteren Sondierung konnte eine Eisenstange problemlos in das Sediment gerammt werden. Insofern besteht die berechtigte Hoffung nach etwa einem weiteren Meter auf Höhlenlehm zu treffen und anschließend endlich auf Felsen.

Rasenmäher-Erdfall: kein Durchbruch in 2012

Den im Juli 2012 entstandenen Rasenmäher-Erdfall haben wir seit September jedes Wochenende weiter ausgebaut, doch sind wir bisher nicht auf die darunter vermutete Höhle gestossen.

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Der Anfangs ca 3 m tiefe, glockenförmige und unten etwa 2.5 m breite Erdfall wurde zunächst von Hand ausgegraben. Das ergab sehr schnell vielerlei Probleme: Wohin mit dem Aushub? Wie kann man die imemr weiter wandernen Wände stabilisieren?

Wir entschlossen uns, mit einem „wandernden Ausbau“  zu Arbeiten. Diese Technik wurde traditionell beispielsweise um Brunnenbau angewendet, wo man die Schachtmauer aus Ziegeloben aufmauerte und unter dem Ausbau freigrub, so dass der Schacht ausbau immer weiter nach unten sinkt.

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Wir hatten allerdings etwas mehr vor: Im Gegensatz zu den Brunnenbauern, wollten wir in einem Breiten Erdfall einen schmalen Schacht einbringn. Dazu haben wir zunächst auf den boden des Erdfalls eine Betonplatte gegossen, die höchsten Belastungen gewachsen ist (mehrere Zentner Amiereisen und deutlich über 30 cm Dicke, statisch ordentlich geplant & durchgerechnet). Diese Platte hat in der Mitte ein 80 cm durchmessendes Loch. Auf dieses Loch wurde der erste Schachtring aufgesetzt.

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Seit dem geht es mindestens einmal die Woche nach dem gleichen Schema: Messen, unter der Platte das Füllmaterial des Erdfalls weggraben und auf die Platte kippen, mehr messen, mehr Graben und gelegentlich oben neue Schachtringe aufsetzen. Die Betonplatte arbeitet sich so immer weiter den Erdfall herab, üblicherweise 50-60 cm pro Woche.

Über der Platte haben wir einen gut verfüllten Erdfall mit schickem Ausbau.

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Das ganz eklingt einfach, ist in der Praxis aber Präzisinsarbeit: Es muss ständig gemessen, und seht genau gegraben werden, um zu einer Gleichmässigen Absenkung der Platte und der Verfüllung zu kommen. Einerseits dürfen sich Platte und Schchtringe nicht verkanten, andererseits darf man nie die gesammte Unterstützung der Platte entfernen, damit diese nicht in den Grabungsbereich stürzt. Stattdessen muss die Platte die Auflagen an den rändern dynamisch verformen, um sich abzusenken.

Das ganze System ist extrem dynamisch, weil der Erdfall zum einen nach unten breiter wird, zum anderen Hangabwärts zieht, so das der gesammte Schacht nicht nur nach unten, sondern auch langsam seitwärts wandert.

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Wuppertal und Gummersbach, 17.11.2012

Die letzte Woche war wieder sehr ereignisreich! Außer Donnerstag und Sonntag gab es jeden Tag Aktivitäten:

– Mo, Di: Sicherung des am 10.11.2012 entdeckten Gummersbacher Höhlensystems und zugänglich machen der zwischenzeitlich verschütteten Bahnhofshöhle, die zu diesem System gehört. Die Bagger-unterstützten Arbeiten sahen sehr spektakulär aus und gingen deutlich schneller als bei der sonst üblichen Handarbeit.

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– Mi: Publikumsarbeit mit WDR Radio, der AKKH stellt sich vor. Dazu wurden in der Kluterthöhle Interviews gegeben. Keine „echte“ Höhlentätigkeit, aber auch solche Aktionen sind wichtig. Es hat sogar Spaß gemacht!

– Fr: bei einer Kontroll-Befahrung eines alten Luftschutz-Schachtes in Wuppertal wurden zwei katasterwürdige Höhlen entdeckt. Eine davon zeigt deutliche Versinterung, bei einer Grundfläche von mindestens 10x4m und einer Höhe von 5m oder mehr. Eine Vermessung war wegen der Lage unmöglich. Die Befahrung wurde aufgrund der gefährlich hohen CO2-Konzentration mit Atemschutzgerät durchgeführt. Die gesamten Schachteinbauten sind einsturzgefährdet.

-Sa: die Grabung am Erdfall in Gummersbach wurde weitergeführt. Jetzt sind schon 6,15m Tiefe erreicht, aber erstaunlicherweise sind wir immer noch nicht auf Fels getroffen. Da in der ganzen Umgebung die Überdeckung deulich geringer ist müssten wir eigentlich längst durch sein. Die Erklärungsversuche werden immer interessanter.
Da genug Personen vor Ort waren konnte gleichzeitig eine zweite Gruppe die Foto-Dokumentation des Bahnhofs-Systems durchführen. Von interessierten Anwohnern gab es dabei noch den Hinweis auf einen weiteren kleinen Erdfall, der möglicherweise mit diesem System in Verbindung steht.