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Rasenmäher Erdfall inzwischen bei über 12 m Teufe

Inzwischen sind wir beim Abteufen des Rasenmäher Erdfalls bei etwas über 12 m. Damit handelt es sich nun um den tiefsten Schacht im Bergischen Land. Bisher war es das Kallenloch mit 10 m.

Bei 11 m haben wir eine Kiesschicht durchstoßen und sind nun auf verstärkt steinigen Lehm gestoßen. 12 m Lehmschicht sind ausgesprochen ungewöhnlich im Bergischen Land, wo üblicherweise nach 50 cm die Grauwacke ansteht.

Die Förderung wurde heute durch einen Seilriss erheblich verzögert.
Zu Beginn der Arbeiten standen ca. 30 l Wasser im Schacht was natürlich nicht das ist, was auf unmittelbare verkarstend hinweist.

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Neue Grabungen im Rasenmähererdfall in Gummersbach

Nachdem die Grabungen im Rasenmähererdfall im Winter weitgehend zum Erliegen gekommen waren, wird ab dem ersten Märzwochenende wieder intensiv gegraben.

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Bereits im Januar hatte der Arbeitskreis weitere Schachtringe gesetzt, die Arbeitsplattform neu ausgerichtet und die Winde mit einem verlängerten Drahtseil neu eingebaut. Die aufgetürmten Schachtringe erreichen nun bereits eine beeindruckende Tiefe, die sich die Höhlenforscher im letzten Sommer noch nicht vorstellen konnten.

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Erfreulicherweise ist das Sediment in der Grabungskammer nun verhältnismäßig trocken und recht locker, wenn auch etwas steinig. Die Grabungsteams stehen vor der kniffeligen Aufgabe, nicht nur weiter in das Erdreich vorzudringen, sondern auch die Betonplatte bewusst zu untergraben. Ziel ist es dabei, die Platte kontinuierlich und waagerecht nachzuführen, um die Raumverhältnisse stabil zuhalten.

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Erreicht wurde nun am ersten Märzwochenende eine Teufe von 9,1 m. Die Sinkgeschwindigkeit der Betonplatte hat dabei nicht Schritt gehalten, so dass man zum Ende des Tages in der Grabungskammer fast stehen konnte. Zur weiteren Sondierung konnte eine Eisenstange problemlos in das Sediment gerammt werden. Insofern besteht die berechtigte Hoffung nach etwa einem weiteren Meter auf Höhlenlehm zu treffen und anschließend endlich auf Felsen.

Rasenmäher-Erdfall: kein Durchbruch in 2012

Den im Juli 2012 entstandenen Rasenmäher-Erdfall haben wir seit September jedes Wochenende weiter ausgebaut, doch sind wir bisher nicht auf die darunter vermutete Höhle gestossen.

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Der Anfangs ca 3 m tiefe, glockenförmige und unten etwa 2.5 m breite Erdfall wurde zunächst von Hand ausgegraben. Das ergab sehr schnell vielerlei Probleme: Wohin mit dem Aushub? Wie kann man die imemr weiter wandernen Wände stabilisieren?

Wir entschlossen uns, mit einem „wandernden Ausbau“  zu Arbeiten. Diese Technik wurde traditionell beispielsweise um Brunnenbau angewendet, wo man die Schachtmauer aus Ziegeloben aufmauerte und unter dem Ausbau freigrub, so dass der Schacht ausbau immer weiter nach unten sinkt.

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Wir hatten allerdings etwas mehr vor: Im Gegensatz zu den Brunnenbauern, wollten wir in einem Breiten Erdfall einen schmalen Schacht einbringn. Dazu haben wir zunächst auf den boden des Erdfalls eine Betonplatte gegossen, die höchsten Belastungen gewachsen ist (mehrere Zentner Amiereisen und deutlich über 30 cm Dicke, statisch ordentlich geplant & durchgerechnet). Diese Platte hat in der Mitte ein 80 cm durchmessendes Loch. Auf dieses Loch wurde der erste Schachtring aufgesetzt.

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Seit dem geht es mindestens einmal die Woche nach dem gleichen Schema: Messen, unter der Platte das Füllmaterial des Erdfalls weggraben und auf die Platte kippen, mehr messen, mehr Graben und gelegentlich oben neue Schachtringe aufsetzen. Die Betonplatte arbeitet sich so immer weiter den Erdfall herab, üblicherweise 50-60 cm pro Woche.

Über der Platte haben wir einen gut verfüllten Erdfall mit schickem Ausbau.

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Das ganz eklingt einfach, ist in der Praxis aber Präzisinsarbeit: Es muss ständig gemessen, und seht genau gegraben werden, um zu einer Gleichmässigen Absenkung der Platte und der Verfüllung zu kommen. Einerseits dürfen sich Platte und Schchtringe nicht verkanten, andererseits darf man nie die gesammte Unterstützung der Platte entfernen, damit diese nicht in den Grabungsbereich stürzt. Stattdessen muss die Platte die Auflagen an den rändern dynamisch verformen, um sich abzusenken.

Das ganze System ist extrem dynamisch, weil der Erdfall zum einen nach unten breiter wird, zum anderen Hangabwärts zieht, so das der gesammte Schacht nicht nur nach unten, sondern auch langsam seitwärts wandert.

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Erdfall in Gummersbach

Nachdem im Juli ein Rentner beim Rasenmähen spektakulär in seinem Garten in einen Erdfall gestürzt war, hat der Arbeitskreis Kluterthöhle im September mit der Sicherung des Erdfalls und der Suche nach einer möglichen Höhle begonnen. Die Hoffnung auf einen schnellen Erfolg erfüllte sich leider nicht, so dass zur Sicherung mittlerweile eine Betonplatte gegossen und Schachtringe gesetzt wurden. Die starken Regenfälle der letzten Tage behinderten die weiteren Arbeiten an diesem Wochenende beträchtlich und verhinderten eine endgültige Stabilisierung von Betonplatte und Schacht sowie den weiteren Vorstoß in Richtung Gestein. Es bleibt spannend und wir werden weiter berichten.

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