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Arbeiten in der Ebbinghauser Höhle abgeschlossen

Die Arbeiten in der Ebbinghauser Höhle sind nun soweit abgeschlossen.
Bei mehreren Einsätzen in den letzten Wochen haben wir die Vermessung
beendet und uns alle möglichen Fortsetzungen genau angesehen.
Aber selbst Grabungen im flüssigen Schlamm oder gar im Wasser liegend
brachten kaum Erfolge.
Am letzten Samstag gab es dann noch einmal ca. 30m Neuland.
Die Gesamtlänge liegt jetzt bei 464m – die 500m Marke konnten wir leider
nicht knacken.

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Vermessung in der Ebbinghauser Höhle geht weiter

Am letzten Samstag haben wir nach längerer Pause die Vermessungsarbeiten in
der Ebbinghauser Höhle wieder aufgenommen.
Wie man an den glücklichen Gesichtern sehen kann, hatten alle Spaß daran –
obwohl die Umstände schon sehr schwierig sind. Es ist alles extrem eng und
sehr schlammig.
Eine interessante Fortsetzungsmöglichkeit haben wir auch entdeckt, dort muss
aber noch gegraben werden.

EbbmessEbbcollage

Fotos Ebbinghauser Höhle

Entdeckung: Entdeckt haben wir die Ebbinghauser Höhle Anfang 2009 bei einer unserer Routinekontrollen einer Ennepetaler Baustelle. In einer Ecke der Baugrube fand sich dieses nur gut 30cm breite Loch. Nach Einigung mit der Stadt und dem Bauträger gruben wir uns dann mühsam durch den fast flüssigen Schlamm vor und stießen zum Glück schon nach etwa 10m auf offene Gänge. Mittlerweile ist der Zugang massiv abgemauert und mit einem Stahltor verschlossen.

Eh-entdeckung

Vermessung: Vermessung in der Ebbinghauser Höhle. In einer solch „großen Halle“ ist das noch relativ einfach. In vielen engeren Teilen wird es aber sehr problematisch. Kein Platz um den Kompass abzulesen, das Maßband klebt im Schlamm, die Schnur passt nicht vorbei, … So schafft man in einer Tour nur 20-30m. Trotz der teils extremen Umstände zeigen die Rundzüge dann aber doch eine erstaunlich hohe erreichte Genauigkeit.

Eh-vermessung

Knöpfchensinter: In einigen Bereichen bietet die Höhle sehr schöne Kleinformen, wie diesen Knöpfchensinter. An solchen Stellen muss man höllisch aufpassen, nicht alles zu verschmutzen.

Eh-knopf

Enge: Solche Gänge sind leider sehr häufig anzutreffen. Weite Bereiche der Höhle können nur von schlanken Personen erreicht werden. Für einige Stellen darf man auch keine zu langen Beine haben, weil man sonst nicht um die Ecken kommt.

Eh-stiefel

Pfeiler: An vielen Stellen sind zwischen den Gängen weite Bereiche so stark ausgelaugt, so dass nur noch dünne Pfeiler stehen geblieben sind. Manchmal kann man sich zunächst gar nicht entscheiden, ob es Gänge mit vielen Kreuzungen sind oder doch ein größerer, flacher Raum mit einzelnen Pfeilern. Ein genauerer Blick und spätestens die Vermessung zeigen aber eindeutig, dass es sich um eng nebeneinander liegende Gänge handelt.

Eh-pfeiler

Bachlauf: Ein Bachlauf darf natürlich auch nicht fehlen. Bei längerer Trockenzeit fließt kein Wasser. Zu anderen Zeiten dafür so viel, dass die tiefer gelegenen Teile der Höhle sogar volllaufen, weil der Abfluss nicht ausreicht.

Eh-bach

Profile: Viele der Gänge in der Ebbinghauser Höhle zeigen sehr schöne Laugprofile. Leider sind sie meist nicht höher als 40cm.

Eh-profil

Sinter: Es gibt aber auch einige sehr schöne Bereiche. Dort sind Gangstücke teils komplett versintert. Diese werden von uns nicht weiter befahren.

Zum Glück kann man diese Teile auf Grund des engmaschigen Gangnetzes meist umgehen (äh, umkriechen).

Eh-sinter

Diese Höhle kann man trotz einiger Highlights eigentlich nur gut finden, wenn man sie selbst entdeckt hat.

Eh-glueck

 

Plan: Der Plan der Ebbinghauser Höhle (Stand März 2010). Mittlerweile wurden im nordwestlichen Teil schon wieder etliche zig Meter Neuland gefunden. Und es geht noch weiter.
Eh-plan

Vermessung der Ebbinghauser Höhlen

Die Vermessung der Ebbinghauser Höhlen stellt sich als enorm schwierig heraus. Teilweise extrem schlammige Teile lassen die Ausrüstung schnell verdrecken. In den oft sehr engen und flachen Gängen und Räumen ist es an vielen Stellen nicht möglich, den Kompass abzulesen oder vernünftige Skizzen anzulegen.
Um auch unter diesen widrigen Umständen eine hohe Genauigkeit zu erzielen, muss man sich viel Zeit lassen. Pro Einsatz und Team können oft nur 20 oder 25 Meter vermessen werden.

Vermessung Ebbinghauser Höhle

Die Vermessung der Ebbinghauser Höhlen stellt sich als enorm schwierig heraus. Teilweise extrem schlammige Teile lassen die Ausrüstung schnell verdrecken. In den oft sehr engen und flachen Gängen und Räumen ist es an vielen Stellen nicht möglich, den Kompass abzulesen oder vernünftige Skizzen anzulegen.
Um auch unter diesen widrigen Umständen eine hohe Genauigkeit zu erzielen, muss man sich viel Zeit lassen. Pro Einsatz und Team können oft nur 20 oder 25 Meter vermessen werden.

Fortsetzungen in den Ebbinghauser Höhlen

In der Ebbinghauser Höhle 1 wurden einige zig Meter neu entdeckt. Hinter einem engen, verwinkelten Bereich stießen wir wieder auf größere Gänge. Weitere Fortsetzungen sind hier vorhanden.
Auch in der Ebbinghauser Höhle 2 konnten ca. 40m Neuland befahren werden. Hinter einem recht extremen Zustieg finden sich verhältnismäßig geräumige und teilweise stark versinterte Gänge.