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Pressespiegel: Forscher ergr??nden Oberbergs Unterwelt

Oberberg Aktuell vom 2011-11-24:

Engelskirchen – Weitere Gänge und Hallen im Wallefelder „Hülloch“ entdeckt – Größter bisher bekannter oberbergischer Hohlraum soll weiter erkundet werden. 

Gestern fanden sich im Engelskirchener Rathaus Vertreter unserer Region, des Arbeitskreises Kluterthöhle und der Biologischen Station Oberberg bei Bürgermeister Dr. Gero Karhaus ein, um über die bisherigen Forschungsergebnisse der Wallefelder Höhle zu berichten und weitere Pläne zu besprechen.

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Wallefelder Höhle verschlossen

Die Wallefelder Höhle ist inzwischen mit einem Höhlenschutztor verschlossen worden.

Die Wallefelder Höhle steht nach dem „Natura 2000“ Programm der EU unter besonderem Schutz und gilt unter Biologen als bedeutenstes Feldermaus-Winterquatier im Bergischen Land und auch darüber hinaus. Großes Mausohr, Teichfledermaus, Wasserfledermaus, Kleine Bartfledermaus, Fransenfledermaus, Zwergfledermaus und Braunes Langohr nutzen die höhle ab ca Mitte September als Winterquatier.

Sie Höhle wurde bereits 2009 von Schülern der Hauptschule Ründeroth gereinigt. Seit dem Frühjahr 2011 hat der Arbeitskreis Kluterthöhle noch viele weitere Fuhren Abfall aus der Höhle entfernt. Da die Höhle immer weider als „Party Höhle“ gebraucht wird und durch immer wieder vorkommende offene Feuerstellen akute Lebensgefahr für die Fledermüse besteht, hat sich die Stadt Engelskirchen entschlossen, die Höhle noch vor der „Fledermaussaison“ verschliessen zu lassen.

Die Höhle wurde auch die letzten Jahre immer wieder zum Verstecken von Diebesgut verwendet. So soll die Polizei sogar mehrfach ganze Motorräder in der Höhle gefunden haben.

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Dazu kommt, dass es durch Strassenbauarbeiten unterhalb in der unmittelbaren Umgebung der Höhle zu einem massiven Hangrutsch gekommen ist und die gesammte Umgebung instabil ist.

Großer Vorstoss in der Wallefelder Höhle

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Nach wochenlangen arbeiten an von Lehm befüllten Gängen konnten wir in der Wallefelder höphle hionter einem Raum mit starken Versinterungen einen etwa 40m langen Gang befahrbar machen, der in eine schon von Dr. Benno Wolf beschreibene Halle führte. Der Gang scheint von erheblicher Grösse (2-3m durchmesser) gewesen zu sein, wurde aber scheinbar vom an die Höhle anschließenden Bergbau nahezu komplett verfüllt.